Der Studienstandort Deutschland ist für in- und ausländische Studenten so interessant wie nie zuvor, obwohl er sich gerade im Umbruch befindet. So verzeichnen besonders die Hochschulen in Berlin größte Beliebtheit. Eingeführte Exzellenzinitiativen ermöglichen neue Formen der Forschung und Bildung in verschiedenen Bereichen und die Umstellung auf Bachelor und Master bietet
neue Ausbildungschancen und neue, spannende Studiengänge. Im europäischen Vergleich muss sich Deutschland im Bezug auf Studienqualität und anschließende Berufchancen der Studierenden nicht verstecken. Wer in Deutschland studieren möchte, findet hier ein großes Angebot.
Die Hochschullandschaft in Deutschland ist sehr vielfältig und deshalb ist die Wahl des Studienganges und des Studienortes auch nicht immer einfach, nicht nur in Berlin. Im Jahr 2007 bestanden laut Hochschulrektorenkonferenz ca. 10.000 Studiengänge an etwa 380 Hochschulen.
An den klassischen Universitäten werden die Wissenschaftler von morgen ausgebildet. Forschung und Lehre sind eng miteinander verknüpft. An den Fachhochschulen wird der Praxisbezug und der Bezug zur Arbeitswelt groß geschrieben. Ein Studium ist hier auch ohne Abitur möglich. Daneben bestehen in Deutschland noch die Berufsakademien, die künstlerischen Hochschulen und die privaten Hochschulen.
In Deutschland können mittlerweile Studiengebühren erhoben werden, die in den Bundesländern sehr unterchiedlich sind. Über die Qualität, den Stand der Forschung, Ausstattung und allgemeine Zufriedenheit kann man sich über das Hochschulranking informieren. Dieser vom Centrum für Hochschulentwicklung herausgegebene Vergleich, kann für die Entscheidung beim Studieren in Deutschland durchaus hilfreich sein.
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